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Zur Vorbereitung auf die Fernuniversitäts-Prüfung in

Allokationstheorie- Bestandteil der AVWL-Klausur (Professor Eichner) -

wird das folgende Skript angeboten.

Pareto-Optimum, externe Effekte und Besteuerung

Ziel dieser Arbeit (121 Seiten) ist es, grundlegende Themen der Allokationstheorie für die Studenten der Fernuniversität verständlich darzustellen.

Es werden Grundkenntnisse in der „Mathematik“ (z.B. das „totale Differential“, „Lagrange-Ansatz“) und der Makroökonomie und Theorie der Marktwirtschaft vorausgesetzt.

Die ökonomische Interpretation bekommt in diesem Skript einen sehr hohen Stellenwert. Jede in diesem Skript hergeleitete klausurrelevante „Optimalitätsbedingung“ wird mit Zahlenbeispielen ausführlich erklärt. Die Optimalitätsbedingungen werden hierdurch für den Leser nachvollziehbar.

Die mathematischen Ausführungen sind aufgrund der mathematisch orientierten Klausuren sehr breit angelegt (mehr als 550 Gleichungen): Nicht der kleinste Rechenschritt wird „verschwiegen“.

Es werden nun die im Skript besprochenen Themen und zentrale Aussagen und Ergebnisse der Allokationstheorie kurz vorgestellt. Dieses Skript behandelt primär die „Pareto-Optimalität“:

Ein Zustand ist ein Pareto-Optimum, wenn es weder durch eine Reallokation der Produktionsfaktoren noch durch eine Veränderung der Güterverteilung möglich ist, den Nutzen mindestens eines Konsumenten zu steigern, ohne gleichzeitig denjenigen eines anderen zu senken.

Die Bedingungen für ein Pareto-Optimum werden in Kapitel 2.1) mathematisch hergeleitet und danach mit Zahlenbeispielen ausführlich interpretiert: Damit sich eine pareto-optimale Konstellation einstellt, muss die effiziente Güterallokation, effiziente Faktorallokation, die effiziente Unternehmensgröße und die globale Effizienz vorliegen.

In Kapitel 2.2) wird aufgezeigt, dass ein „Konkurrenzgleichgewicht“ diese Bedingungen gewährleistet.

Es werden in Kapitel 3) u.a. die Optimalitätsbedingungen bei Vorliegen externer Effekte hergeleitet. Diese Bedingungen werden anschließend ebenfalls mit vielen Zahlenbeispielen ökonomisch interpretiert. Es werden drei externe Effekte vorgestellt:

In Kapitel 3.1) werden die Auswirkungen des folgenden externen Effektes besprochen: Die Produktionshöhe des Gutes X wirkt sich negativ auf die Produktion des Gutes Y aus (negativer externer Effekt).

In Kapitel 3.2) werden die Auswirkungen eines externen Effektes zwischen Konsum und Produktion untersucht: Die Produktion des Gutes X empfindet der Haushalt als negativ (negativer externer Effekt) für sein Wohlbefinden.

In Kapitel 3.3) wird der folgende positive externe Effekt besprochen: Der Arbeitseinsatz in der Produktion des Gutes X beeinflusst die Produktionshöhe des (anderen) Gutes Y positiv.

Die Optimalitätsbedingungen bei Auftreten externer Effekte unterscheiden sich in ihrem „formalen Aussehen“ teilweise wesentlich von den Optimalitätsbedingungen bei Fehlen externer Effekte (In Kapitel 2 werden externe Effekte nicht berücksichtigt). In Kapitel 3) wird zusätzlich aufgezeigt, dass die Konkurrenzwirtschaft die „veränderten“ Optimalitätsbedingungen (bei Auftreten externer Effekte) nicht realisieren kann.

In Kapitel 4) bzw. in den Unterkapiteln 4.1), 4.2) und 4.3) wird verdeutlicht, wie die negativen bzw. positiven Wirkungen externer Effekte im Konkurrenzgleichgewicht durch eine „Internalisierung“ optimiert werden.

Im Mittelpunkt steht dabei die „Internalisierung“ negativer externer Effekte durch eine Besteuerung (Pigou-Steuer). Infolge der Besteuerung kommt es zur Realisierung der Optimalitätsbedingungen. Auf die marktwirtschaftliche „Verhandlungslösung“ („Coase-Theorem“) des Problems externer Effekte wird ebenfalls eingegangen.

In den Kapiteln 2) bis 4) wird implizit davon ausgegangen, dass das Arbeitsangebot eines jeden Haushalts konstant bzw. gegeben ist (unelastisches Faktorangebot).

Wenn jedoch ein variables Arbeitsangebot unterstellt wird, ergeben sich weitere Bedingungen für ein Pareto-Optimum.

Diese Optimalitätsbedingungen werden in Kapitel 5.1) mit einer Klausuraufgabe verdeutlicht. Es zeigt sich, dass eine Konkurrenzwirtschaft diese Optimalitätsbedingungen gewährleistet.

Mit einer weiteren Klausuraufgabe wird verdeutlicht, dass eine (proportionalen) Einkommenssteuer ein Pareto-Optimum nicht mehr gewährleistet.

In Kapitel 5.2) wird die Problematik anderer Steuerarten besprochen.

Es können in diesem Skript natürlich nicht alle Themen bzw. Fragestellungen zukünftiger Klausuren behandelt werden. Welche Themen noch relevant sind, entnehmen Sie daher bitte den Broschüren der Fernuniversität.

Der Autor trägt allein die Verantwortung für den Inhalt dieses Skripts.

Das Skript ersetzt nicht die Materialien der Fernuniversität.

Viel Erfolg bei der Klausur.